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Sie sind beliebt wie nie zuvor: Heilsteine in Form von Handschmeichlern und Schmuck. Es handelt sich dabei um Edel- und Halbedelsteine, denen die unterschiedlichsten Heilwirkungen zugesprochen werden.

Dabei ist es eigentlich kein neuer Trend, dass Steine sowohl bei körperlichen als auch bei seelischen Beschwerden Linderung und sogar Heilung verschaffen können. Ganz im Gegenteil: Überlieferungen zur heilenden Wirkung der Steine stammen beispielsweise aus der Antike oder auch aus dem Mittelalter und anderen Zeitepochen.

Zwar ist die Heilkraft der Steine nicht wissenschaftlich bewiesen, dennoch gibt es verschiedene Ansätze, wie Heilsteine dem Menschen helfen können – und zwar auf sehr vielfältige Weise.

Heilsteine und ihre Bedeutung

Wer einen Heilstein kauft, glaubt natürlich auch an die Wirkung des entsprechenden Steins. Sowohl Mineralien als auch anorganische oder fossile Substanzen sollen eine positive Wirkung auf Krankheiten haben und so zur Genesung beitragen können.

Vor allem in der Steinheilkunde wird die Bedeutung von Heilsteinen deutlich. Entsprechend dieser Lehre geht von jedem Objekt eine bestimmte Energie aus, welche sich durch elektromagnetische Strahlung nachweisen lässt. Sämtliche Energie wie Licht, Wärme und Nahrung stammt dabei aus der Umwelt. Dabei können gemäß der steinheilkundlichen Lehre ausschließlich lebende Objekte Energie filtern und somit selbst bestimmen, welche Energie von ihnen aufgenommen wird.

Laut der Steinheilkunde geht aber auch von leblosen Objekten wie Steinen eine bestimmte Energie aus, wobei Steine diese nicht filtern, sondern wahllos aus ihrer Umgebung aufnehmen. Aufgrund der äußeren Gegebenheiten wachsen Steine von innen nach außen und stellen so en Abbild der aufgenommenen Energie dar. Im Stein wird die teils Milliarden Jahre alte Energie gespeichert. Und genau diese Energie geben Heilsteine wieder ab.

Eine große Bedeutung haben Heilsteine deshalb vor allem in der Edelstein- und Lithotherapie. Sie sollen eine reinigende Wirkung haben und können so bestimmte Gefahren abwenden und Eigenschaften stärken.

Heilsteine und ihre Wirkung

Wissenschaftliche Beweise für die heilende Wirkung von Edel- und Halbedelsteinen gibt es nicht. Das heißt aber nicht, dass Heilsteine nicht doch für Linderung oder gar Heilung sorgen können. Natürlich spielen Vertrauen und auch Glauben in die heilenden Kräfte eine wichtige Rolle und so wird immer wieder von Genesungen durch die Anwendung von Heilsteinen bei Mensch und auch Tier berichtet.

Doch wie genau ist die Wirkung von Heilsteinen nun zu erklären?

Für diese Frage sollte zunächst erklärt werden, was eigentlich Energie ist – denn auf dieser beruht die Wirkung der Heilsteine im Grunde.

Bei Energie handelt es sich um eine bestimmte Abfolge elektromagnetischer Wellen. Jede Energieform wie Licht, Wärme, ultraviolettes Licht oder auch Radioaktivität gibt aufgrund von Frequenzen und Schwingungen regelmäßig Informationen ab. So auch die Heilsteine. In jedem Stein sind diese Informationen einzigartig. In der Esoterik wird davon ausgegangen, dass es vor allem die Farben der Heilsteine sind, die für bestimmte Wirkweisen stehen. In der Steinheilkunde spielen aber auch Faktoren wie die Mineralklasse, die Kristallstruktur sowie die Entstehung des Steins eine entscheidende Rolle.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Heilsteine aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften ganz unterschiedliche Wirkungen aufweisen können. Wird die in den Steinen enthaltene Energie gezielt eingesetzt, können Heilsteine eine sinnvolle Ergänzung zu bewährten Therapieansätzen sein. Den Gang zum Arzt ersetzen sie allerdings nicht.

Wirkweisen der Heilsteinfarben

Aufgrund von unterschiedlichen Konzentrationen an Mineralstoffen und Spurenelementen weisen Heilsteine unterschiedliche Farben auf. Gerade die farbliche Energie hat auf das vegetative Nervensystem des Menschen einen besonderen Einfluss. Ist dieses System beeinträchtigt, kann es sowohl zu physischen als auch psychischen Schäden kommen.

Sowohl über die Haut als auch über die Augen nehmen wir Energie und Schwingungen aus den Heilsteinen auf. Dabei ist das Wirkspektrum je nach Farbe sehr vielseitig.

Rote Heilsteine

Rote Heilsteine gelten als wärmend, energiereich und durchblutungsfördernd. Zu ihnen gehören unter anderem der Rubin, der Granat und der rote Jaspis.

Grüne Heilsteine

Grünen Heilsteinen wird eine harmonisierende Wirkung nachgesagt. Sie sollen Blockaden lösen und Stress mindern können, wodurch Vitalität und Lebenskraft verbessert werden. Bekannte grüne Heilsteine sind der Smaragd, der Turmalin oder der Malachit.

Gelbe Heilsteine

Den gelben Heilsteinen wie Goldtopas, Tigerauge oder Bernstein wird eine verdauungsfördernde Wirkung zugesprochen. Emotionale Unausgeglichenheiten sollen sie ausgleichen und gleichzeitig Konzentration und Kreativität fördern können.

Hellblaue Heilsteine

Hellblaue Heilsteine stehen für Klarheit und Frische, sie fördern die Leichtigkeit und sorgen für Entspannung. Zu den wichtigsten Vertretern der hellblauen Heilsteine gehören Aquamarin, Türkis und Chalcedon.

Dunkelblaue Heilsteine

Dunkelblaue Heilsteine, zu denen unter anderem Saphir, Azurit und Lapislazuli gehören, wirken entspannend und sorgen für geistige Klarheit.

Orange Heilsteine

Orange Heilsteine sollen eine reinigende und entschlackende Wirkung haben und außerdem Motivation und Lebensfreude vermitteln. Zu ihnen gehören zum Beispiel Feueropal und Karneol.

Rosa Heilsteine

Rosa Heilsteinen wie Rosenquarz, rosa Turmalin oder Rhodonit wird eine besänftigende und ausgleichende Wirkung nachgesagt. Sie werden deshalb auch als „herzöffnend“ beschrieben.

Violette Heilsteine

Violette Heilsteine gelten als mystisch in ihrer Ausstrahlung und sollen Inspiration und Weisheit fördern. Zu ihnen gehören Amethyst, Charolit oder auch Sugilith.

Weiße Heilsteine

Weiße Heilsteine gelten meist als Begleiter anderer Heilsteine zur Förderung von deren Wirkung. Sie können Ballast neutralisieren und dabei helfen, neue Wege einzuschlagen. Zu den weißen Heilsteinen gehören der weiße Calcit, der Milchopal und der Howlith.

Schwarze Heilsteine

Schwarze Heilsteine stehen für Gradlinigkeit, Unbestechlichkeit und innere Reflexion. Sie haben eine erdende Energie. Zu den bekanntesten schwarzen Heilsteinen gehören unter anderem Hämatit, Onyx und Obsidian.

Klare Heilsteine

Die bekanntesten klaren Heilsteine sind Bergkristall, Diamant und Turmalin-Quarz. Aufgrund ihrer klaren Struktur stehen sie für Reinheit, Freiheit und Klarheit. Als Begleitsteine können sie die Wirkung anderer Steine fördern.

Bunte Heilsteine

Bekannte mehrfarbige Heilsteine sind beispielsweise der Regenbogenfluorit oder auch der Turmalin (Polychrom). Sie aktivieren den gesamten Organismus und fördern Heilungsprozesse. Zudem wird ihnen eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt.

Wirkweisen nach Entstehungsform

Heilsteine können entsprechend ihrer Entstehungsart unterschiedliche Wirkungen erzielen.

Magmatite (Primärmineralien)

Magmatite oder auch so genannte Primär-Mineralien entstehen bei der primären Bildung, wenn flüssiges Magma auskühlt. Eine Unterteilung erfolgt hier in Vulkanite und Plutonite.

Plutonite bilden sich im Inneren der Erde über einen Zeitraum von tausenden von Jahren, wenn es zu einem langsamen Erstarren des flüssigen Magmas kommt. Vulkanite hingegen entstehen sehr schnell, sobald flüssiges Magma an die Oberfläche der Erde tritt und dort auskühlt.

Die Kräfte, die bei der Entstehung der Heilsteine walten, geben sie an ihren Anwender weiter. Sie haben eine anregende Wirkung und tragen zu Ausdauer und Stärke auf körperlicher und geistiger Ebene bei.

Sedimentite (Sekundärmineralien)

Während der Sekundärbildung entwickeln sich Sedimentite (Sekundärmineralien). Sie bilden sich an der Oberfläche der Erde und kommen als Gesteine und Mineralien vor oder sind organischen Ursprungs. Sie entstehen aufgrund von Ablagerungen und Verwitterung im Laufe von vielen tausenden oder auch Millionen Jahren. Durch die ständige Bewegung der Erde, der Entstehung von Gebirgen und Tälern sowie durch Wind und Wetter entstehen Sedimentite. Hoher Druck oder hohe Temperaturen sind bei der Bildung von Sedimentiten nicht von Bedeutung, es ist vielmehr die Zeit, die für deren Entstehung sorgt.

Die Heilsteine, die dieser Entstehungsform zugeordnet werden, haben sich gemächlich gebildet. Sie sind bei der Auflösung von Blockaden oder auch der Verarbeitung negativer Einflüsse aus vergangenen Zeiten von Bedeutung und helfen, die körperliche und auch geistige Flexibilität zu stärken.

Metamorphite (Tertiärmineralien)

Im Rahmen der Tertiärbildung entstehen durch sehr hohen Druck und/oder sehr hohe Temperaturen die so genannten Metamorphite (Tertiärminderalien) im Inneren der Erde. Es kommt zu einer Verwandlung im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Steine entstehen aus anderen Stoffen (z. B. Diamant aus Kohlenstoff).

Metamorphite haben deshalb auch eine entsprechende Wirkung in Form von „Umwandlung“ und „Verwandlung“, so sollen vor allem schlechte Angewohnheiten des Anwenders in positive Werte geändert werden.

Wirkweisen nach der Struktur der Heilsteine

Die Wirkung von Heilsteinen wird zudem von der inneren Struktur, dem Aufbau und auch der Anordnung der Atome und Moleküle beeinflusst. Es erfolgt eine Einteilung in sieben unterschiedliche Kristallsysteme oder auch –strukturen sowie amorphe Steine. Ähnlich wie in der Homöopathie lässt sich jedem Kristallsystem ein Typ zugeordnet werden

Bei der Wahl des passenden Heilsteins gilt es also darauf zu achten, dass der Anwender aufgrund seines Typs vom jeweiligen Stein profitieren kann.

Kubische Heilsteine

Zu den kubischen (würfelförmigen) Heilsteinen gehören beispielsweise Fluorit, Granat oder auch Lapislazuli. Sie stehen für Regelmäßigkeit, Ordnung und Verbundenheit zur Erde.

Hexagonale Heilsteine

Hexagonale (sechseckige) Steine stehen für Kreativität, Effektivität sowie Spontaneität. Zu ihnen gehören unter anderem Apatit, Beryll sowie Morganit

Trigonale Heilsteine

Trigonale (dreieckige) Heilsteine wie Amethyst, Calcit oder Tigerauge sind ein Symbol für Ausgeglichenheit, Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit.

Tetragonale Heilsteine

Bei tetragonalen (viereckigen) Heilsteinen wie Apophyllit und Zirkon spielen Neugier, Wagemut und Ungeduld ebenso eine Rolle wie Reizbarkeit und Aggressivität.

Rhombische Heilsteine

Rhombische (rautenförmige) Heilsteine stehen für Mitgefühl, Verständnis, Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Zu ihnen gehören beispielsweise der Antimonit, der Staurolith und der Variscit.

Monokline Heilsteine

Monokline Heilsteine haben die Form eines Parallelogramms und stehen für Ausgelassenheit, Beweglichkeit und Intuition. Zu ihnen gehören zum Beispiel Epidot, Malachit und Serpentin.

Trikline Heilsteine

Amazonit, Rhodonit und Türkis gehören zu den triklinen (trapezförmigen) Heilsteine, welche für Impulsivität, Harmonie und Unabhängigkeit stehen.

Amorphe Heilsteine

So genannte amorphe Heilsteine sind formlos und ein Symbol für Flexibilität und Spontaneität, aber auch für Chaos. Typische amorphe Heilsteine sind Bernstein, Feueropal und Obsidian.

Die Mineralklassen der Heilsteine

Die Mineralklasse stellt die Verwandtschaft einzelner Steine zueinander dar. So gehört beispielsweise der Chrysopras zur Gruppe der Quarze und damit zu den Oxiden. Mineralstoffe wiederum sind die Bausteine, aus denen ein Heilstein zusammengesetzt ist.

Eine Einteilung erfolgt in folgende Mineralklassen:

Heilsteine und die Möglichkeiten ihrer Anwendung

Die Möglichkeiten der Anwendung von Heilsteinen sind sehr vielfältig. Ganz gleich ob sie getragen, aufgelegt oder aufgestellt werden – sie können das Leben positiv beeinflussen.

Heilsteine tragen

Die vermutlich einfachste Methode der Nutzung von Heilsteinen ist das Tragen am Körper. Sobald der richtige Stein gefunden ist, ist die Form in der er am Körper getragen wird, unerheblich. Die Energie kann ein Heilstein als Anhänger, Ring oder Donat an Hals- oder Armkette ebenso gut abgeben, wie als Rohstein oder Handschmeichler in der Hosentasche. Am wirkungsvollsten ist natürlich der direkte Kontakt mit der Haut. Dieser ist natürlich auch bei Handschmeichlern gegeben, mit denen man meist eher unbewusst in der Tasche spielt. Das wiederum hilft beim Abbau von Stress und Spannungszuständen.

Heilsteine aufstellen

Werden Heilsteine aufgestellt, handelt es sich je nach Raumgröße und Wirkungsgebiet meist um größere Edelsteine. Die Aufstellung sollte nach Möglichkeit an einer energetisch wichtigen Stelle erfolgen, wodurch die Atmosphäre im Raum besser beeinflusst werden kann. Das persönliche Empfinden des Anwenders ist dabei von Bedeutung, denn das Einfügen eines Heilsteins sollte immer in Harmonie mit dem Raum erfolgen. Wird der Platz für den Heilstein als „richtig“ empfunden, nimmt der Stein auch positiven Einfluss auf das energetische Feld im Raum und beeinflusst das Fühlen, Handeln und Denken.

Heilsteine auflegen

Um sich ganz auf die Energie der Heilsteine einlassen zu können, ist es sinnvoll, diese auf die nackte Haut aufzulegen. Beim Auflegen von Heilsteinen ist der direkte Körperkontakt von großer Bedeutung, weshalb bei der Wahl des Steins auf Gewicht und Oberfläche geachtet werden sollte. Wichtig ist ein angenehmes Gefühl beim Auflegen des Steins. Heilsteine werden auf die betroffene Körperregion (z. B. im Bereich eines kranken Organs) aufgelegt. Wird ein Heilstein aufgelegt, so sollte er so lange liegen bleiben, bis es zu einer spürbaren Verbesserung des Wohlbefindens kommt. Bei vielen Patienten zeigt sich beim Auflegen des Heilsteins oft ein Kribbeln oder Kälte beziehungsweise Wärme. Verschwinden diese Empfindungen, hat sich der Stein entladen und sollte vor einer weiteren Anwendung zunächst gereinigt und aufgeladen werden.

Edelsteinwasser trinken

Edelsteinwasser wird zu einer immer beliebteren Anwendungsmöglichkeit für Heilsteine. Hierfür werden Wassersteine je nach Wirkung und Eignung für einen bestimmten Zeitraum in Trinkwasser oder auch Alkohol gelegt, wo sie ihre Heilwirkung auf die Flüssigkeit übertragen. Wasser oder auch Alkohol können dann getrunken werden, die Wirkung der Heilsteine verteilt sich so im gesamten Organismus. Menge und Dosierung des Edelsteinwassers richten sich dabei nach der Wirkintensität des verwendeten Heilsteins. Gerade Einsteiger sollten sich langsam an eine Dosis herantasten, kommt es zu Unwohlsein oder Missempfinden, sollte eine Einnahmepause eingelegt werden. Natürlich spricht nichts gegen eine tägliche Einnahme von Edelsteinwasser, sofern dieses durch den Heilstein nicht zu stark energetisiert wurde. Für Edelsteinwasser gibt es die unterschiedlichsten Mischungen. Die Grundmischung mit Amethyst, Bergkristall und Rosenquarz kann problemlos täglich getrunken werden, während die vielzähligen anderen Mischungen mit Bedacht verwendet werden sollten.

Heilsteine im Steinkreis

Eine sehr alte Methode, die Wirkung von Heilsteinen zu erfahren, ist die Verwendung im Steinkreis. Hier werden unterschiedliche Heilsteine in einem Kreis aufgestellt, dessen Größe sich nach dem persönlichen Empfinden richtet. Nun setzt man sich in einer bequemen Position in die Mitte des Kreises, wodurch oft eine besonders Atmosphäre entsteht. Die Anwendung von Heilsteinen im Steinkreis eignet sich hervorragend für Meditationen. Die Energie der Steine kann durch die Ruhe und Konzentration wesentlich besser wirken, das innere Gleichgewicht und eine körperliche sowie seelische Ruhe kommen zurück.

Heilsteine richtige pflegen: Entladen, reinigen, aufladen

Wer an die Wirkung von Heilsteinen glaubt, geht mit ihnen achtsam um. Deshalb sollten Heilsteine auch eine besondere Pflege erhalten. Gerade auch in der Steinheilkunde ist die richtige Pflege der Heilsteine von großer Bedeutung.

Zu den einzelnen Schritten der Heilstein-Pflege gehören:

Erst, wenn Heilsteine nach der Verwendung entladen, gereinigt und wieder aufgeladen wurden, ist eine erneute Anwendung sinnvoll. Nur so ist sichergestellt, dass weder überflüssige Energie noch falsche Informationen an den Anwender weitergegeben werden.

Heilsteine entladen

Durch die Entladung wird ein Heilstein von seiner Energie befreit, die oftmals mit negativen Informationen behaftet ist. Nur so wird gewährleistet, dass der Heilstein seine eigenen Informationen weitergibt. Für die Entladung sind verschiedene Methoden denkbar, die besten Ergebnisse werden meist mit einer Kombination der einzelnen Methoden erzielt.

Entladung der Heilsteine mit Wasser

Die einfachste und schnellste Methode der Entladung von Heilsteinen ist die Verwendung von Wasser, sofern die Steine mit Wasser in Berührung kommen dürfen. Für die Entladung wird der Heilstein für mindestens eine Minute unter fließendes Wasser gehalten und abgerieben. Zu Beginn fühlt sich der Stein noch ein wenig seifig an, wird nach kurzer Zeit aber stumpf. Die überflüssige Energie aus dem Heilstein wird so an das Wasser abgegeben, der Stein kann dann neue Energie aufnehmen. Im Anschluss an die Reinigung sollten Heilsteine vor einer Weiterverwendung zur Vermeidung von Keimbildung vollständig an der Luft trocknen.

Entladung der Heilsteine mit Hämatit

Zur Entladung von Heilsteinen kann Hämatit, der stark leitfähig ist, verwendet werden. Hämatit nimmt die Energie anderer Steine gut auf und entlädt sie somit. Da Hämatit ähnliche Eigenschaften wie Wasser hat, werden zur Entladung auch Hämatitbäder eingesetzt, in welche die Heilsteine gelegt werden. Dabei werden kleinere Steine nicht länger als 16 Stunden, größere bis zu 24 Stunden in das Hämatitbad gelegt. Im Gegensatz zur Entladung unter Wasser ist die Entladung mit Hämatit allerdings sehr zeitaufwändig, denn auch der Hämatit muss regelmäßig entladen werden.

Entladung der Heilsteine im Kühlschrank

Die Entladung von Heilsteinen ist außerdem im Gefrierfach des Kühlschranks möglich. Durch die eisigen Temperaturen kommt es zur Abgabe der Energie in Form von Wärme. Da diese Variante aber nur zu einer oberflächlichen Entladung führt, ist diese Entladungsform nicht empfehlenswert, denn eine gleichzeitige Reinigung der Steine erfolgt dabei nicht.

Heilsteine reinigen

Nicht nur eine regelmäßige Entladung, sondern auch die richtige Reinigung von Heilsteinen ist wichtig, damit die Steine ihre Wirkung optimal entfalten können. Da es auch nach der Entladung sein kann, dass noch falsche Informationen im Stein enthalten sind, ist eine gründliche Reinigung nicht zu unterschätzen. Auch hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Heilsteine mit Amethyst reinigen

Die Reinigung von Heilsteinen erfolgt in einer so genannten Amethyst-Druse, einem mit Amethyst-Kristallen ausgefüllten Hohlraum im Gestein. In diesen Hohlraum wird der Heilstein zur Reinigung gelegt. Da der Amethyst eine sehr starke Energie-Konzentration aufweist, nimmt er die Energie anderer Heilsteine auf, wodurch Heilsteine effektiv gereinigt werden.

Heilsteine mit Salz reinigen

Die einfachste und auch kostengünstigste Methode zur Reinigung von Heilsteinen ist die Verwendung von Salz. Die Heilsteine werden dazu in ein kleineres Glasgefäß gegeben und mit einem mineralarmen Wasser übergossen. Die kleine Glasschale wird nun in ein größeres, mit Natursalz gefülltes Gefäß gestellt. Je nach Salzmenge verbleibt der Heilstein sechs bis zwölf Stunden in der Schale, wenn er den ganzen Tag getragen wurde. Wurde der Heilstein nur kurze Zeit verwendet, ist eine Reinigungsdauer von zehn Minuten meist schon ausreichend. Für jede Reinigung sollte frisches Wasser verwendet werden, auch das Salz sollte nach einiger Zeit gewechselt werden.

Die Reinigung mit Salz ist ziemlich wirkungsstark, aber auch aggressiv. Länger als empfohlen sollten Heilsteine nicht in der Wasserschale verbleiben, da ansonsten die Wirkung verloren gehen kann. Auch dürfen Heilsteine nie mit dem Salz in Berührung kommen, um eine chemische Reaktion zu vermeiden.

Heilsteine mit Rauch reinigen

Rauch wird in vielen Kulturen zur Reinigung verwendet, da er eine desinfizierende Wirkung und auch eine spirituelle Bedeutung hat. Mit Räucherstäbchen oder auch einem größeren Räucherritual können so auch Heilsteine gereinigt werden. Dazu wird der Heilstein in den Rauch gehalten. Die Verwendung von Räucherstäbchen ist natürlich recht einfach. Bei einem Rauchritual wird in einer feuerfesten Schale Räucherkohle angezündet und dann verschiedene Kräuter (z. B. Lavendel, Salbei) auf die Glut gelegt. Die Rauchentwicklung kann sehr groß sein, weshalb es sich empfiehlt, das Ritual im Freien durchzuführen. Die Heilsteine werden dann nah an die Rauchstelle gelegt und mit Hilfe eines Fächers in den Rauch getaucht.

Heilsteine mit Klang reinigen

Klang (Schwingungen angeschlagener Klangschalen) kann auf Heilsteine eine reinigende Wirkung haben. Die Schwingungen werden auf den Stein übertragen und so werden die am Stein haftenden Informationen gelöscht. Dazu wird der Heilstein in eine Klangschale gelegt, mit einem Holzklöppel wird dann die Schale für etwa zwei bis drei Minuten in Schwingung versetzt. Durch ein gleichmäßiges Schlagen an den Schalenrand wird der Heilstein in den Klang eingehüllt und so gereinigt.

Heilsteine aufladen

Im Zusammenhang mit der sorgsamen Pflege von Heilsteinen spielt natürlich auch die Aufladung der Steine eine besondere Rolle. Gerade in der Steinheilkunde anderer Völker kann festgestellt werden, dass die Aufladung oft auch mit besonderen Ritualen verbunden ist. Durch diese soll der Heilstein so aktiviert werden, dass seine Energie erweckt oder bestärkt wird. Die Aufladung der Heilsteine kann dabei auf unterschiedliche Weise erfolgen.

Erwärmung der Heilsteine

Das Erwärmen der Heilsteine steht oft an erster Stelle, wenn es um die Aufladung der Steine geht. So trägt er vor allem beim Auflegen und bei Massagen zu einem angenehmen Gefühl bei. Für die Erwärmung verwenden Heilsteintherapeuten meist warme Wasserbäder, Sandbetten oder auch warme Massageöle. Wer seinen Heilstein zu Hause durch Erwärmen aufladen möchte, kann diesen auch einfach nur auf die Heizung legen. Elektronische Heizgeräte sollten jedoch nicht zum Einsatz kommen, da die Heilkraft der Steine durch den entstehenden Elektrosmog verloren gehen kann.

Aufladung von Heilsteinen in Sonnenlicht

Sonnenlicht kann Heilsteine nicht nur aktivieren, sondern auch zu einer Verstärkung ihrer Kraft beitragen. Sowohl das Morgen- als auch das Abendlicht der Sonne sind hierbei besonders sinnvoll, denn die Sonne besitzt dann nicht ihre volle Kraft. Das liegt daran, dass sich die Aufladekraft umkehrt, sobald ihr Licht für das Auge zu hell wird. Dann bewirkt Sonnenlicht das Gegenteil, die Energie der Heilsteine geht durch den geringen Rot- und dafür hohen UV-Anteil verloren. Heilsteine sollten zum Aufladen somit bestenfalls etwa eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang und eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang im Sonnenlicht baden.

Aufladung von Heilsteinen im Mondlicht

Dem Mondlicht wird eine sehr starke Eigeninformation zugeschrieben. Gerade bei Vollmond überträgt sich diese auf Edelsteine. Mondlicht hat dabei auf Heilsteine, die den Wasserhaushalt des Menschen beeinflussen, eine besondere Wirkung. Die Heilsteine werden einfach über Nacht an eine Stelle gelegt, an die Mondlicht gelangt. Entscheidend ist jedoch die Mondphase: Während ein zunehmender Mond positiv auf Heilsteine mit verstärkender Heilwirkung wirkt, wirkt sich der abnehmende Mond positiv auf Steine mit einer befreienden Heilwirkung aus. In der Regel ist die Wirkung der Aufladung bei zunehmendem Mond zudem stärker als bei abnehmendem Mond.

Heilsteine mit Bergkristall aufladen

In gereinigtem Zustand gilt der Bergkristall als neutraler Edelstein mit verstärkenden sowie aktivierenden Eigenschaften. Heilsteine, die die Reinheit des Bergkristalls übernehmen und ihre eigene Heilkraft verstärken können, werden oft mit dem Bergkristall aufgeladen. Der Bergkristall gehört – wie auch der Amethyst – zu den Quarzkristallen. Sie weisen eine Wärmeleitfähigkeit auf, die nach Außen hin abnimmt und zur Spitze hin größer wird. Wärme kann so ganz gezielt von Außen an den Spitzen abgegeben werden, andere Heilsteine werden dadurch in ihrer Wirkung verstärkt. Bergkristall gilt als klar und bewusst und gibt seine Informationen an die aufzuladenden Edelsteine ab. So werden die entsprechenden Eigenschaften der Steine aktiviert.

Für die Aufladung mit einem Bergkristall werden die Heilsteine entweder direkt auf einen Rohstein oder aber in eine mit Trommelsteinen gefüllte Schale gelegt. Die Verwendung von Rohsteinen sorgt meist für eine stärkere Wirkung und ist somit mehr zu empfehlen. Die aufzuladenden Heilsteine sind nach einer Nacht auf dem Bergkristall vollständig aufgeladen und verfügen über ihre volle Heilkraft.

Heilsteine zur Linderung von Krankheiten

Heilsteine haben sich schon bei einigen Beschwerden und Krankheiten als kleine Helfer bewährt. Vor allem in der Schmerzbehandlung bei Rückenschmerzen, Ischiasproblemen, Migräne oder auch Sehnenscheidenentzündungen können Heilsteine die Beschwerden durchaus lindern. Auch bei Unstimmigkeiten im Hormonhaushalt, bei Stoffwechselerkrankungen, bei Hautproblemen sowie bei seelischen Erkrankungen sind Heilsteine oft hilfreich. Mittlerweile werden Heilsteine auch im Rahmen der Behandlung von Krebs eingesetzt.

Da die Einsatzgebiete der einzelnen Heilsteine sowohl zahlreich als auch sehr unterschiedlich sind, werden diese bei den jeweiligen Heilsteinen genauer beschrieben.

Heilsteine zur Linderung von Hautproblemen

Die Haut ist unser größtes Organ und muss täglich die unterschiedlichsten Belastungen aushalten. Verschiedenste Hauterkrankungen können zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit und auch der Lebensqualität führen. Allergische Reaktionen, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis – bei diesen Beschwerden können Heilsteine Linderung verschaffen.

Bei Hautproblemen sollten Heilsteine direkt auf der entsprechenden Stelle getragen oder aufgelegt werden, um so ihre bestmögliche Wirkung entfalten zu können. Zu den Heilsteinen, die sich bei Hautproblemen bewährt haben, gehören unter anderem der Amethyst, der Bronzit, der Chrysopras, der Grossular, der Rhodochrosit oder auch der Trasovrit.

Heilsteine bei Kopfschmerzen und Migräne

Stress oder auch ein verspannter Nacken – schnell kommt es dann zu Kopfschmerzen, schlimmstenfalls sogar zu einem Migräne-Anfall. Mit Heilsteinen können die Beschwerden meist auf ein recht erträgliches Maß reduziert werden, auch die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Migräne wie Übelkeit und Erbrechen lassen sich mit Heilsteinen beheben.

Heilsteine, die bei Kopfschmerzen und Migräne hilfreich sein können, sind Amazonit, Bernstein, Falkenauge, Fluorit, Magnesit, Rhodochrosit oder auch Tigerauge.

Heilsteine bei rheumatischen Erkrankungen

In den letzten Jahren nimmt die Anzahl an Patienten mit rheumatischen Erkrankungen wie Arthrose, Osteoporose, Gicht oder auch Diabetes mellitus zu. Schmerzende Gelenke und Knochen schränken die Bewegungsfreiheit zum Teil deutlich ein. Rheumatische Erkrankungen können dabei Menschen jeden Alters betreffen, auch Muskeln und Sehnen sind oft in Mitleidenschaft gezogen.

Heilsteine können bei rheumatischen Erkrankungen gerade in Kombination mit anderen natürlichen Behandlungsmethoden zu einer Verbesserung der Beschwerden beitragen. Typische Heilsteine, die bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt werden, sind Aventurin und Labradorit. Aber auch Bernstein, Karneol, Malachit, Saphir, Smaragd und Tigerauge können bei rheumatischen Erkrankungen hilfreich sein.

Heilsteine gegen Angstzustände

Schon lange ist bekannt und auch unumstritten, dass Steine als Handschmeichler oder Talisman gegen Prüfungsangst helfen können. Doch auch auf andere Ängste können Heilsteine eine positive Wirkung haben. Sie können unter Umständen gewisse Ängste (auch im Kindesalter) vertreiben. Auch konkrete Ängste (z. B. vor Wasser, vor Gewitter, vor Fahrstühlen) können durch Heilsteine gemildert oder beseitigt werden.

Typische Heilsteine, die bei Ängsten zur Anwendung kommen, sind der Amethyst, der Aventurin, der Bernstein, der grüne Jade oder auch der Lapislazuli.

Heilsteine bei Störungen des Hormonhaushalts

Die Hormone im menschlichen Organismus tragen als Botenstoffe zur Steuerung bestimmter Funktionen und Empfindungen im Körper bei. Gerade in der Pubertät oder auch in den Wechseljahren kann es zu körperlichen oder auch seelischen Auswirkungen durch die Veränderungen der Hormone kommen. Mitunter verändert sich der Gemütszustand, die Stressbewältigung wird verschlechtert oder auch die Verdauung negativ beeinflusst. Auch Herzrhythmusstörungen oder Haarausfall können Anzeichen für Hormonstörungen sein. Zunächst sollte bei Beschwerden deshalb eine Untersuchung durchgeführt und die Blutwerte bestimmt werden, um den Verdacht bestätigen zu können.

Ist der Verdacht einer Hormonstörung bestätigt, können Diamant, Falkenauge oder auch Mondstein hilfreiche Heilsteine sein.

Auch während einer Schwangerschaft kann es zu einigen hormonellen Veränderungen kommen. Hier können Heilsteine wie Achat, Fluorit, Heliotrop, roter Jaspis, Malachit oder Mondstein hilfreich sein.

Heilsteine bei Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems

Das Herz-Kreislauf-System versorgt sämtliche Organe und Gewebe mit ausreichend Sauerstoff und sorgt dafür, dass Abfallstoffe (z. B. Kohlendioxid) abtransportiert werden. Typische Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, zu niedriger Blutdruck, koronare Herzkrankheit oder auch Herzrhythmusstörungen können mit Hilfe von Heilsteinen positiv beeinflusst werden. Heilsteine wie Bergkristall, Jaspis, Karneol, Granat, Labradorit, Rhodochrosit oder auch Turmalin sind hilfreiche Begleiter bei Erkrankungen, die mit dem Herz-Kreislauf-System in Verbindung stehen.

Heilsteine bei Augenerkrankungen

Schon im Altertum waren Krankheiten an den Augen recht häufig. Augen sind wichtig für alle Wahrnehmungsvorgänge im Leben, weshalb Erkrankungen an den Augen unbedingt vorgebeugt werden muss. Kommt es doch zu Problemen, dann ist eine rasche Behandlung von großer Bedeutung. Kommt es zu Augenbeschwerden wie Sehschwäche, Entzündungen (z. B. Bindhautentzündung) oder auch Star-Leiden, können Heilsteine als Begleittherapie helfen.

Zu den so genannten Augen-Heilsteinen, die bereits im Altertum verwendet wurden, gehören unter anderem Achat, Amethyst, Bergkristall, Chrysoberryl, Karneol, Tigerauge, Saphir oder auch Quarz und Falkenauge.

Seelische Probleme mit Heilsteinen lindern

Von Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen gibt es die unterschiedlichsten seelischen Beschwerden. Bleiben bestimmte Probleme unbehandelt, kommt es zu einer negativen Lebenseinstellung, das Selbstvertrauen sinkt und Vitalität und Lebensfreude schwinden. Die Patienten nehmen nicht mehr am Leben teil, ziehen sich zurück und vereinsamen unter Umständen auch.

Auch bei seelischen Problemen können Heilsteine durchaus hilfreich sein. Bekannte Heilsteine für die Seele sind Achat, Bernstein, Granat, Onyx, Opal, Peridot, Rhodochrosit, Rubin, Saphir, Tigerauge und Türkis.

Heilsteine als Begleitung bei Tumorbehandlungen

Tumorerkrankungen und vor allem deren Behandlung gehen oft mit vielzähligen Beschwerden einher. Gerade im Rahmen der allopathischen Krebsbehandlung können Heilsteine gezielt eingesetzt werden. Je nach Tumorerkrankung kommen verschiedene Heilsteine zum Einsatz. So gilt grundsätzlich der Bergkristall als sehr starker Heilstein für verschiedene Krebserkrankungen. Der grüne Turmalin kann bei Krebserkrankungen an Leber und Geschlechtsorganen sowie bei Leukämie hilfreich sein. Sarder gilt – wie Bergkristall – ebenfalls ein Heilstein für unterschiedliche Tumore und kann das Wachstum eines Tumors zum Stillstand bringen. Auch der Sugilith kann die Bekämpfung von Krebs unterstützen.

Zwar ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass Heilsteine Tumore tatsächlich bekämpfen können, allerdings wird durch die Verwendung von Heilsteinen die Chemotherapie unterstützt und Nebenwirkungen von Chemotherapeutika können verringert werden.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Heilsteinen

Die Behandlung mit Heilsteinen ist in der Regel recht gut verträglich. Dennoch kann es unter Umständen zu Nebenwirkungen kommen oder es gilt Vorsicht bei der Verwendung von Heilsteinen.

Gerade Steine mit einem Metallanteil können bei empfindlichen Patienten bei Hautkontakt zu einer kontaktallergischen Reaktion führen. Bei der Verwendung von Edelsteinwasser zum Trinken sollten Allergiker vorsichtig sein, kommt es zu Magen-Darm-Beschwerden durch Edelsteinwasser, sollte die Einnahme beendet werden.

Grundsätzlich gilt, dass Laien keine giftigen Steine verwenden sollten. Bei Kleinkindern ist ebenfalls Vorsicht geboten, denn diese können Heilsteine in den Mund nehmen und leicht verschlucken.

Hat die Steinheilkunde auch Grenzen?

Auch wenn Heilsteine bei vielen Beschwerden Linderung verschaffen können, hat die Steinheilkunde auch ihre Grenzen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um Erkrankungen eines Organs handelt, dessen Funktion insoweit beeinträchtigt ist, dass es weder reaktionsfähig noch regenerierbar ist.

Doch auch grundsätzlich gilt: Heilsteine sind kein Allheilmittel. Gerade bei schweren Erkrankungen können sie lediglich eine unterstützende Therapiemaßnahme darstellen.

Zuordnung der Heilsteine zu den einzelnen Sternzeichen

Jedem Sternzeichen können bestimmte Heil- und auch Ausgleichssteine zugeordnet werden.

Sternzeichen

Heilsteine

Ausgleichssteine

Wassermann

Aquamarin, Coelestin, blauer Fluorit, blauer Labradorit, blauer Topas

Aragonit, versteinertes Holz, Magnesit

Fische

Girasol, rosa Kunzit, Morganit, Rosenquarz, Schneequarz

Achat, Amethyst, Türkis

Widder

roter Achat, Granat, roter Jaspis, Rubin, Spinell

Amethyst, Rosenquarz, Tigereisen

Stier

oranger Bernstein, Honigcalcit, Karneol, Orangencalcit

Aktinolith, Chrysopal, Malachit, Moosachat

Zwillinge

gelber Fluorit, Gold, Goldtopas, gelber Opal, Pyrit

Aquamarin, gelber Jaspis, Tigerauge

Krebs

Ammonit, gelber Jaspis, Rutilquarz

Amazonit, Bernstein, Calcit, Karneol

Löwe

Citrin, gelber Fluorit, Orthoklas, gelber Turmalin

Diamant, Dravit, Kunzit

Jungfrau

grüner Apatit, Brasilianit, Chrysoberyll, Serpentin

Charoit, Rubellit, Rutilquarz

Waage

Aventurin, Chrysopras, grasgrüner Jade, Nephrit, Peridot, Smaragd

Heliotrop, roter Jaspis, Lapislazuli, Malachit

Skorpion

Amazonit, grüner Achat, Malachit, Türkis

Chrysopras, Fluorit, Zoisit

Schütze

hellblauer Chalcedon, Larimar, blauer Saphir, Tansanit, Zeiringit

Azurit-Malachit, Dolomit, Indigolith

 

Die Astrologie und die Steinheilkunde haben viele Gemeinsamkeiten, denn sie beruhen beide auf der Erkenntnis, dass alles miteinander verbunden ist und somit im Zusammenhang steht. Die Verbundenheit zwischen Sternzeichen und Heilsteinen liegt darin, dass die Gesetzmäßigkeiten unseres Lebens in unterschiedlichster Form zum Ausdruck gebracht werden können. So haben bestimmte Mineralien eine fühl- und auch sichtbare energetische Gemeinsamkeit mit den Eigenschaften der Tierkreiszeichen. Sie können also mit diesen in eine Wechselwirkung treten und so verstärkend oder ausgleichend wirken.

Heilsteine und Chakren aus dem tantrischen Hinduismus

Nach der Lehre des tantrischen Hinduismus, dem Yoga, der traditionellen chinesischem Medizin (TCM) sowie bei vielen anderen spirituellen Lehren gelten Chakren als nicht sichtbare Energiezentren des Körpers. Über zahlreiche Energiekanäle sind sie miteinander verbunden. Chakra heißt soviel wie Rad oder auch Drehen. Es handelt sich bei Chakren um die Schaltstellen zur universellen Lebensenergie, welche die kosmische Energie drehend in den Körper beziehungsweise in die sieben Energiekörper aufnehmen. Durch Chakren kann auch Lebensenergie verloren gehen. In den spirituellen Lehren wird die Energie als Lebensenergie, göttliche Energie sowie Leben und Bewusstsein verstanden. Die Energie wird durch die Chakren an die anderen Energiezentren weitergegeben. Nach den unterschiedlichen Lehren gibt es zwischen 72.000 und bis zu 350.000 so genannte Nadis im Körper, welche eine Verteilerfunktion haben. Die Bahnen der Lebensenergie werden in der TCM auch als Meridiane bezeichnet, auf denen Akupunkturpunkte zu finden sind.

Entsprechend den einzelnen Lehren sind im Körper zwischen sieben und neun Hauptenergiezentren vorhanden, welche entlang der Körpermitte aufgereiht sind. Es gibt dabei sowohl Haupt- als auch Nebenschakren, letztere befinden sich außerhalb des Körpers – insgesamt sollen 50 Chakren vorhanden sein.

Sämtliche Chakren lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise positiv beeinflussen, wodurch der Energiefluss erhöht, reaktiviert oder auch geöffnet wird. Gerade im Yoga oder auch in der Meditation kann durch Atemübungen oder auch körperliche Übungen ein positiver Einfluss von Heilsteinen sinnvoll sein. Heilsteine werden dabei auf die Chakren oder das jeweilige Chakra gelegt. Jedes Chakra besitzt eine bestimmte Schwingung, welche entsprechend der Frequenz dafür sorgt, dass die Energie frei und kräftig sowie ohne Hindernisse fließen kann. Auch Heilsteine haben eine gewisse Schwingung, die sich auf den Körper übertragen lässt. Ein Chakra kann somit durch Auflegen eines Heilsteins auf bestimmte Weise beeinflusst werden, denn die individuellen Schwingungen des Steins wirken auf das Chakra und stimulieren es somit. Die Chakra-Schwingung wird angeregt und reaktiviert. Ist die Schwingung des Heilsteins auf die Schwingung des Chakras abgestimmt, entfaltet der Heilstein seine Wirkung.

Den einzelnen Haupt- und Nebenchakren können verschiedene Heilsteine zugeordnet werden, die dann ihre Wirkung bei Auflegen auf das jeweilige Chakra entfalten.

Die Heilsteine des Wurzelchakras

Zwischen Anus und Genitalien am unteren Ende des Steißbeins befindet sich das so genannte Wurzel- oder auch Basis-Chakra. Ihm wird eine stützende Funktion zugeschrieben, welche Begrifflichkeiten wie Vertrauen, Stabilität und Instinkt in sich vereint. Von allen Chakren steht das Wurzelchakra mit dem physischen Körper am meisten in Verbindung. Ihm wird die Farbe Rot zugeordnet, weshalb auf ihm vor allem roter Achat, roter Jaspis, Granat oder auch Rubin wirken.

Die Heilsteine des Sakralchakras

Das Sakral- oder auch Kreuzchakra ist etwa eine Hand breit unterhalb des Bauchnabels zu finden. Es steht für Gefühl, Kreativität und Sexualität und hat eine Verbindung zum emotionalen Körper, welcher für unseren Gefühlszustand verantwortlich ist. Die Farbe des Sakralchakras ist Orange, deshalb spielen hier Steine wie Beryll, Citrin, oranger Jaspis, Karneol oder auch orangefarbener Mondstein eine Rolle.

Die Heilsteine des Nabelchakras

In einigen Lehren gehört das Nabelchakra zu den Hauptchakren, generell ist es aber auf jeden Fall ein wichtiges Nebenchakra, welches sich auf Höhe des Nabels befindet. Das Nabelchakra hat eine gelborange Farbe, weshalb auf ihm gelber Bernstein, Calcit, gelber Turmalin, Topas und Tigerauge besonders gut ihre Wirkung entfalten.

Die Heilsteine des Solarplexus-Chakras

Das Solarplexus-Chakra ist das dritte Hauptchakra und wird auch als Sonnengeflechts-Chakra bezeichnet. Es liegt etwa in Höhe des Magens und steht für Persönlichkeit, Willen, Weisheit und Macht. Außerdem trägt es zur Verarbeitung von Gefühlen und Erlebnissen bei. Es hat eine Verbindung zum unterbewussten Verstand und hilft, abstraktes Wissen des höheren Verstands auszudrücken und ermöglicht psychische Fähigkeiten dreidimensional zu zeigen. Die Farbe des Solarplexus-Chakras ist Gelb, zu ihm passen die Heilsteine Bernstein, Calcit, Citrin, gelber Turmalin, Tigerauge und Topas.

Die Heilsteine des Herzchakras

Das Herzchakra ist das vierte Chakra und liegt – wie es der Name schon sagt – auf Höhe des Herzens auf der Körpermittelachse. Es gilt als Chakra der Liebe, des Mitfühlens, der Hingabe und der Wahrnehmung von Harmonie und Schönheit. Das Herzchakra hat eine Verbindung zum Energiekörper und damit zum Karma. Seine Farben sind Grün und ein wenig Orange. Als Heilsteine entfalten vor allem Aventurin, Chrysokoll, Jade, Moosachat, Olivin, Saphir und Smaragd ihre Wirkung auf dem Herzchakra.

Die Heilsteine des Halschakras

Das fünfte Hauptchakra ist das Halschakra, welches in Höhe des Kehlkopfes liegt und deshalb auch oft als Kehl-Chakra bezeichnet wird. Es vereint in sich Begriffe wie Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung, Kommunikation, Inspiration sowie körperliche und geistige Reinigung. Außerdem bildet es die Schnittstelle zwischen Verstand und Geist. Dem Halschakra wird die Farbe Hellblau zugeordnet, weshalb Heilsteine wie Achat, Aquamarin, Chalcedon, Chrysokoll, Larimar und Türkis hier ihre Wirkung besonders gut entfalten.

Die Heilsteine des Stirnchakras

Das Stirnchakra (Drittes Auge) ist in der Mitte der Stirn (zwischen den Augenbrauen) am oberen Wirbelsäulenende zu finden. Es gilt als sechstes Hauptchakra und steht für die Öffnung der Seele und des Willens sowie für die Wahrnehmung, den Verstand und die Erkenntnis. Das Stirnchakra gilt als Sitz des Geistes und hat eine dunkelviolette Farbe. Heilsteine von Dunkelblau bis Dunkelviolett wie Azurit, Amethyst, Fluorit, Lapislazuli, Saphir und Sodalith passen gut zum Stirnchakra.

Die Heilsteine des Kronenchakras

Knapp über der Fontanelle ist das Kronenchakra zu finden, welches auch als Scheitelchakra bezeichnet wird. Es steht für Spiritualität und die Verschmelzung von Geist und Seele. Dem Menschen ermöglicht es multidimensionale Erfahrungen. Im Hinduismus wird diesem Chakra die höchste Vollendung zugeschrieben, es steht für das Einheitsbewusstsein im Universum. Das Kronenchakra hat eine weiße Farbe, die teils transparent und teils mit leicht violetten Anteilen versetzt ist. Die passenden Heilsteine für das Kronenchakra sind Bergkristall, Diamant, Herkimer Diamant und Phenakit.

Die Heilsteine des Bindu-Chakras

Das Bindu-Chakra, uch als Hinterkopfchakra bezeichnet, gilt als ein wichtiges Nebenchakra, welches auch im Tantra Yoga von großer Bedeutung ist. Zu finden ist es am Hinterkopf unterhalb des ausgeprägten Halswirbels. Es hat ebenfalls eine weiße bis transparente Farbe mit violett-blauen Anteilen, weshalb vor allem transparente Steine zu diesem Chakra passen.

Heilsteine kaufen – Worauf sollte geachtet werden?

Heilsteine kaufen ist gar nicht so schwer. Der einfachste Weg ist der „Gang“ in den Online-Shop. Die Auswahl ist hier am größten, außerdem finden sich hier Heilsteine nach Sternzeichen und Chakren oder auch Eigenschaften und Beschwerden aufgeteilt.

Beim Kauf kommt es vor allem auf die Qualität der Heilsteine an. Gerade, weil Heilsteine auf der Haut getragen werden sollte, müssen dieser sehr hochwertig sein. Doch auch dann kann es vorkommen, dass der Kontakt mit der Haut als unangenehm empfunden wird. Aus diesem Grund kommen verschiedene Formen von Heilsteinen zum Einsatz, die entweder in Schmuck verarbeitet werden oder als loser Stein (z. B. in der Hosentasche) getragen werden können.

Die Formen von Heilsteinen

Die Form eines Heilsteins kann unter Umständen Einfluss auf seine Wirkung nehmen. Im Allgemeinen wird die Verwendung von Rohsteinen empfohlen, denn sie können die ursprüngliche Kraft des Heilsteins wiedergeben. Doch auch bearbeitete Steine haben unter Umständen noch eine Wirkung, die aber meist etwas schwächer ist. Da der Hautkontakt mit Rohsteinen oft als unangenehm empfunden wird, greifen viele Käufer auf bearbeitete Steine zurück. Hier sollte aber darauf geachtet werden, dass die Steine vor dem Gebrauch gründlich energetisch gereinigt werden.

Rohstein

Ihre stärkste Wirkung erzielen Heilsteine in Form von Rohsteinen, die direkt aus der Erde entnommen und nicht weiter verarbeitet wurden. Meist hinterlassen Rohsteine aufgrund ihrer Form und groben Kanten jedoch oft ein unangenehmes Gefühl auf der Haut.

Amulett

Beim Amulett handelt es sich um ein Symbol aus uralten Zeiten, welches für Glück und Schutz steht. Edelsteine werden vor allem in bestimmten Formen wie Kreuze oder Engel geschliffen und dann als Amulett getragen.

Trommelsteine

Bei Trommelsteinen handelt es sich um Heilsteine, welche über eine lange Zeit in einem bestimmten Prozess geschliffen werden. Die Kanten werden dadurch abgerundet, sie fühlen sich auf der Haut deutlich angenehmer als Rohsteine an.

Cabochon

Bei Cabochons handelt es sich um geschliffene Edelsteine, welche eine ovale Oberseite und in der Regel eine gerade Unterseite besitzen. So liegen sie wesentlich besser am Körper an. Durch den besonderen Schliff sind die entsprechenden Steine besonders für Ringe sowie Amulette geeignet.

Handschmeichler

Bei Handschmeichlern handelt es sich um ovale bis runde Steine, welches sich aufgrund ihrer Form sehr gut in den Handteller schmiegen und auf der Haut ein angenehmes Gefühl hinterlassen. Sie sind besonders für die Anwendung in stressigen Situationen geeignet.

Talisman

Ähnlich wie das Amulett gilt auch der Talisman als Glücksbringer. Häufig wird der Talisman aus bestimmten Edelsteinen hergestellt, die dann um den Hals getragen oder auch aufgestellt werden. Eine besondere Wirkung erzielt der Talisman vor allem in schwierigen Situationen.

Der Wert von Edelsteinen und Heilsteinen

Der Wert von Edelsteinen ist von Faktoren wie Seltenheit, Mode oder auch Höhe der Lagerbestände abhängig. Von größter Bedeutung bei der Wertermittlung ist allerdings sein Schönheit – also Form, Farbe und Leuchtkraft. Dabei gilt: Je perfekter und reiner der Stein ist, desto höher ist auch seine Qualität. Da absolut reine Steine jedoch sehr selten sind, ist dies natürlich ein wichtiger Einflussfaktor für den Preis. Die Bewertung von Edelsteinen erfolgt zum einen anhand seiner Reinheit und zum anderen anhand von Farbe sowie Schliffgüte. Heilsteine werden mit einem anderen Maßstab bewertet.

Reinheit von Edelsteinen

Ein Edelstein gilt als rein, wenn er keine Einschlüsse von fremdem Material aufweist. Dabei sind Steine absolut rein, wenn unter 10facher Vergrößerung keine Einschlüsse zu erkennen sind. Die Einstufung wird dabei mit FI (frei von Einschlüssen/ Clean) benannt. In der Folge kommt es zu den Abstufungen EC (Augenrein/ Eye-Clean), VSI (kleine Einschlüsse), MI (moderate Einschlüsse), HI (größere Einschlüsse und EI (sehr große Einschlüsse).

Farbe von Edelsteinen

Die Farbe eines Edelsteins wird ebenfalls zur Bewertung herangezogen. Natürlich ist diese von der Art des Edelsteins abhängig. Es gibt dabei Steine, welche als besonders schön gelten, wenn die Farbe nicht sehr intensiv ist. Allerdings sind vor allem sehr farbintensive Steine höher bewertet. Die Einstufung erfolgt in AAA (exzellente Farbigkeit), AA (sehr gut), A (gut), -AB (durchschnittlich) und –B (unterdurchschnittlich).

Schliffgüte eines Edelsteins

Zur Bewertung eines Edelsteins wird zudem die Schliffgüte einbezogen. Dabei ist die Facettierung von der Edelsteinart abhängig. Während Diamanten häufig mit einem Brillant-Schliff versehen werden, erhalten Opale meist einen Cabochon-Schliff. Wie ein Stein bearbeitet wird, hängt vom Können des Bearbeitenden ab und kann somit keinen Aufschluss über die ursprüngliche Qualität des Steins geben. Durch einen guten Schliff können allerdings die besten Eigenschaften für einen Stein herausgeholt werden, weshalb der Schliff auch als Verstärker der Schönheit gilt. Die Bewertung erfolgt entsprechenden den Klassifizierungen super fein, sehr gut, gut, normal und unterdurchschnittlich.

Preisermittlung für Edelsteine

Der Edelsteinpreis wird anhand des Gewichts des Steins berechnet. Dieses wird in Karat angegeben, ein Karat entspricht dabei genau 0,2 Gramm. Eine Unterscheidung erfolgt allerdings zwischen metrischem Karat und dem Begriff Karat, welcher für den Feingehalt von Gold in einer Metalllegierung steht.

Der Wert von Heilsteinen

Der Wert eines Heilsteins ist eher ideeller Natur, denn er ergibt sich aus dem Wirkungspotenzial des Steins. Deshalb können Steine, die in der Steinheilkunde recht bedeutend sind, auch durchaus sehr preisgünstig sein. Der Grund dafür liegt darin, dass Steine – ganz gleich ob Edel- oder Schmuckstein – als unbearbeitete Rohsteine meist eine besonders gute Heilwirkung entfalten können.

In der Steinheilkunde gelten deshalb Steine als wertvoll, die nicht geschliffen und absolut unverändert sind. Im Handel sind diese Steine zu sehr günstigen Preisen zu finden. Auch werden in der Steinheilkunde oft Schmucksteine als Heilsteine verwendet, die sich ansonsten eher einer geringen Nachfrage erfreuen.

Heilsteine an sich werden oft als unansehnlich und unschön angesehen, vor allem wenn sie sich im Rohzustand befinden. Für den Schmuckhandel sind sie somit ungeeignet. Hierzu gehört beispielsweise der Biotit. Die Seltenheit eines Steins spielt in der Steinheilkunde ebenfalls keine Rolle. Allerdings hat natürlich ein reiner Saphir eine höhere Wirkung als ein mit fremdem Material verunreinigter Saphir. Bei Heilsteinen hängt der Wert also vor allem davon ab, wie er betrachtet wird.

Heilsteine bei Haustieren anwenden

Inzwischen hält sich jeder dritte Mitteleuropäer ein Haustier. Egal ob kleine niedliche Fellnasen, Fische oder auch Vögel, Schlangen und andere Reptilien – die Tierwelt hält Einzug in europäische Haushalte. Katzen sind die Spitzenreiter unter den Haustieren, dicht gefolgt von Hunden.

Gerade bei Katzen und Hunden ist das Miteinander sehr intensiv ausgeprägt, weshalb es den Tierbesitzern natürlich wichtig ist, dass ihr geliebter Vierbeiner immer gesund ist. Neben dem regelmäßigen Gang zum Tierarzt bewähren sich auch immer mehr alternative Methoden, um die Tiere gegen Krankheiten widerstandsfähiger zu machen. So haben sich auch Heilsteine bei Tieren bewährt, wobei zunächst immer der Gang zum Tierarzt im Vordergrund stehen sollte.

Wie beim Menschen müssen auch bei Tieren die Energieströme ungehindert durch den Körper fließen können, um Blockaden und Krankheiten zu umgehen. Heilsteine können dazu beitragen, entsprechende Blockaden zu beseitigen, das Immunsystem der Tiere zu stärken und so die Gesundheit zu fördern.

Anwendungsmöglichkeiten von Heilsteinen bei Tieren

Heilsteine bei Tieren anzuwenden, erweist sich nicht unbedingt als einfach. Am wirkungsvollsten ist natürlich das Auflegen der Steine auf die betroffenen Körperstellen. Bei einem Tier ist diese Form der Anwendung allerdings nicht allzu einfach durchzuführen, auch wenn man versuchen kann, einen flachen Stein mit Heftpflaster zu fixieren. Bei Hunden, die ein Halsband tragen, kann der Stein auch am Halsband befestigt werden. Bei Katzen ist das sicher etwas schwieriger, sofern sie nicht bereits von Kleinauf an ein Halsband gewöhnt sind.

Eine Alternative ist die Verabreichung von Heilsteinwasser, sofern der jeweilige Stein für die Herstellung geeignet ist. Auch ein Heilsteinbad wäre möglich, welches mit Edelsteinpulver und warmem Wasser hergestellt wird. Optional kann der Heilstein auch in Hunde- oder Katzenkörbchen gelegt werden, sofern die Tiere dieses nutzen. Bei Nagetieren sowie Vögeln eignet sich am besten Heilsteinwasser oder die Befestigung des Steins am Käfig. Wer Fische oder auch Reptilien hält, kann den Heilstein problemlos in Aquarium oder Terrarium legen, wichtig ist aber eine gründliche Entladung, Reinigung und Aufladung nach mindestens drei Tagen.

Unser Heilstein-Lexikon – Wir stellen die einzelnen Heilsteine vor

In unserem Heilstein-Lexikon stellen wir die verschiedensten Heilsteine und ihre Wirkung vor. Dabei liefern wir Informationen zur den Eigenschaften der Steine selbst sowie zur ihrer Anwendung in der Steinheilkunde.

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Informationen nicht den Gang zum Arzt ersetzen. Es handelt sich um neutrale Informationen, die keine Behandlungsanweisungen darstellen.


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